Barbara Klein-Jahns, Inhaberin von Rahmen & Bild Barbara Klein

BARBARA KLEIN-JAHNS

Vergolderin in 3. Generation

KUNST - RAHMUNG -
KOSTEN - HÄNGUNG - PFLEGE

Ant­worten auf wichtige Fragen

Was kostet eine
individuelle Ein­rahmung?

Viele Kunden möchten bereits vor einer Beratung wissen, welche Kosten auf sie zukommen. Das ist verständlich. Dennoch lässt sich diese Frage nicht mit einem festen Preis beantworten, denn jede Einrahmung wird individuell auf das Bild abgestimmt.

Der Preis richtet sich unter anderem nach der Größe des Bildes, dem gewählten Rahmenprofil, der Verglasung, einem möglichen Passepartout sowie dem handwerklichen Aufwand.

Auch die Wahl des Glases beeinflusst den Preis. Für besonders wertvolle oder empfindliche Kunstwerke biete ich Optium Museum Acrylic® von True Vue an. Dieses hochwertige Museum-Acrylglas ist nahezu reflexionsfrei, schützt vor über 99 % der UV-Strahlung und ist leichter sowie bruchsicherer als herkömmliches Glas.

Für eine erste Orientierung genügt häufig ein Foto Ihres Bildes mit den Außenmaßen. Gerne nenne ich Ihnen vorab einen realistischen Preisrahmen.

Fazit: Eine hochwertige Einrahmung ist immer eine individuelle Maßanfertigung. Nach einer kurzen Beratung oder anhand eines Fotos erhalten Sie eine realistische Einschätzung der zu erwartenden Kosten.

Kann ich vorab eine
Preisein­schätzung per
WhatsApp erhalten?

Ja! Für eine erste Preiseinschätzung genügt in vielen Fällen ein Foto Ihres Bildes mit den Außenmaßen.

Eine umfassende Beratung per WhatsApp ersetzt jedoch nicht die persönliche Beratung. Die endgültige Auswahl von Rahmen, Passepartout und Verglasung erfolgt am besten am Original in meiner Rahmengalerie.

Fazit: WhatsApp eignet sich hervorragend für eine erste Preiseinschätzung, die persönliche Beratung bleibt jedoch die beste Grundlage für die endgültige Entscheidung.

 

Welche Faktoren bestim­men
den Preis einer Einrahmung?

  • Den Großteil des Preises bestim­men die Material­kosten und Fertigungs­kosten des Rahmens.
  • Das Bilderglas ist heute ein Spitzen­produkt. Je nach Wahl der Glas­qualität ist es ein bis zu einem Drittel des Preises zu berech­nender Faktor.
  • In einem Fachgeschäft sollten Neben­kosten und Klein­teile nicht extra aufge­führt werden und Arbeits­werte auf Nachfrage transparent erklärt werden.


Bei Rahmen unterscheidet man:

  • nach Echtvergoldungen, die im Hoch­preis­segment liegen,
  • nach Manufakturrahmen mit viel Hand­arbeit, die im mitt­leren Preis­bereich liegen,
  • und nach Folienrahmen und Massen­ware, die preis­wert sein dürfen, die ich aber nicht anbieten möchte.

 

Großvater Hans Klein hat die Formel geprägt: "Eine gute Ein­rah­mung kos­tet in 60 x 80 cm im Durch­schnitt einen Wochen­lohn eines Gesellen." An dieser Berech­nung, die sich seit 1931 bewährt, hat sich bis heute im Grund­satz nichts geändert.

 

Bedenken Sie, Fach­geschäfte leben von der indi­vidu­ellen und riesi­gen Aus­wahl an Mög­lich­keiten. Eine Einzel­anfer­tigung kann nicht mit Massen­ware ver­glichen werden! Allein mit dem Kauf eines Rah­mens ist das Bild noch nicht gerahmt.

Welcher Bilderrahmen
passt zu meinem Bild?

Der richtige Bilderrahmen unterstreicht die Wirkung eines Bildes und schützt es dauerhaft. Welche Lösung am besten passt, hängt von Motiv, Farben, Stil, Größe und dem späteren Standort ab.

Es gibt keine allgemeingültige Regel. Ein moderner Aluminiumrahmen kann zu einer Fotografie hervorragend passen, während ein hochwertiger Holzrahmen einem klassischen Gemälde mehr Ausdruck verleiht.

In meiner Rahmengalerie zeige ich verschiedene Rahmen direkt am Original. So finden wir gemeinsam die Lösung, die Ihr Bild am besten zur Geltung bringt.

Fazit: Der passende Rahmen richtet sich immer nach Ihrem Bild und Ihrem persönlichen Geschmack.

Warum sollte ich mein Bild einrahmen lassen?

  • Ein gerahmtes Bild ist vor Umwelteinflüssen geschützt.
  • Der Rahmen lässt das Bild optimal zur Gel­tung kom­men und unter­stützt so die Komposition.
  • Das gerahmte Bild komplet­tiert Ihre Wandgestaltung.


Erst durch den Rahmen nehmen Sie Ihr Bild wirklich in Besitz.

 

Worauf sollte ich achten, wenn ich mein Bild rahmen lassen möchte?

  • Nicht nur einen Rahmen kaufen, sondern auch den Ein­rahmungs­aufwand mit bedenken!
  • Lassen Sie lichtechte und säure­freie Materialien verarbeiten.
  • Das Bilderglas sollte nicht spiegeln, aber auch Far­ben und Struk­turen nicht verschlucken.
  • Klären Sie vor Beginn einer Rahmung, ob die fach­liche Kom­petenz für die einwand­freie Ein­rahmung vorhanden ist.
  • Erfragen Sie, ob die Bilder vor Ort ge­rahmt oder außer Haus gegeben werden?


Bei hochwertigen und geliebten Bildern ist fach­gerechte, werter­haltende Ein­rahmung sehr wichtig!

Warum sollte ich
mich beraten lassen?

Eine stilsichere und ge­schmack­lich pas­sende Aus­wahl des Rah­mens tref­fen Sie nur, wenn Sie sich durch einen Fach­händ­ler be­raten lassen, der Ihnen zeigt, dass es neben schwar­zen oder weißen Rah­men auch be­ein­druckende Alter­nati­ven gibt. Den­ken Sie daran, die Aus­wahl muss trotz allem Ihnen gefallen.

Der Fachhändler wird Sie auch be­raten, wenn ein Bild, das auf Lein­wand ge­malt wurde, erst auf einen Keil­rahmen ge­spannt werden muss, bevor es ge­rahmt werden kann. Der Keil­rahmen ge­währ­leistet, dass die Lein­wand später nach­ge­spannt wer­den kann und nicht durchhängt.

Welches Glas ist das
richtige für mein Bild?

Die Wahl des Glases beeinflusst Schutz und Bildwirkung. Je nach Bild kommen normales Bilderglas, Museumsglas oder Optium Museum Acrylic® von True Vue infrage.

Welche Verglasung sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam direkt am Original.

Fazit: Die passende Verglasung schützt Ihr Bild und verbessert seine Wirkung.

Lohnt sich Museumsglas?

Museumsglas reduziert störende Spiegelungen deutlich und schützt das Bild gleichzeitig vor schädlicher UV-Strahlung. Farben wirken klarer und Details bleiben besser sichtbar.

Besonders empfehlenswert ist Museumsglas für Originale, Fotografien, Grafiken, Aquarelle und Erinnerungsstücke.

Fazit: Museumsglas verbessert die Bildwirkung und schützt wertvolle Bilder langfristig.

Warum ist ein Passepartout sinnvoll?

Ein Passepartout schafft Abstand zwischen Bild und Glas, schützt das Bild und lenkt den Blick auf das Motiv. Gleichzeitig verleiht es vielen Bildern mehr Ruhe und Eleganz.

Ich verwende ausschließlich säurefreie und alterungsbeständige Passepartouts.

Fazit: Ein Passepartout verbessert die Wirkung eines Bildes und trägt zu seinem langfristigen Schutz bei.

Wie schütze ich mein
Bild vor dem Ausbleichen?

Direkte Sonneneinstrahlung kann Farben dauerhaft verblassen lassen. Ein geeigneter Standort und eine hochwertige Verglasung mit UV-Schutz helfen, Ihr Bild langfristig zu schützen.

Fazit: Mit der richtigen Platzierung und Verglasung bleibt Ihr Bild über viele Jahre schön.

Wie pflege ich
mein gerahmtes Bild?

  • Stauben Sie regelmäßig die Vorder- und Rückseite des Bildes ab.
  • Beim Keilrahmen kontrollieren Sie die Keile auf Vollständigkeit. Manchmal fallen die Keile zwischen Leinwandrückseite und Keilrahmen. Dadurch entstehen am Bild hässliche Druckstellen.
  • Treiben Sie die Keile mit einem Hammer nach, um gegebenenfalls so die Leinwand nachzuspannen.
  • Alle 10-15 Jahre sollte ein Gemälde vom Fachmann gereinigt und gefirnisst werden.

Wie finde ich den richtigen
Bilderrahmen für ein Familienerbstück?

Ein Familienerbstück verdient eine Einrahmung, die seinen ideellen und oft auch materiellen Wert bewahrt.

Neben Stil und Farbe spielen Alter, Zustand und Technik des Bildes eine wichtige Rolle. In meiner Rahmengalerie zeige ich verschiedene Möglichkeiten direkt am Original.

Fazit: Eine sorgfältig ausgewählte Einrahmung schützt Ihr Familienerbstück und unterstreicht seinen Charakter.

 

Welcher Rahmen passt
zu einem Ölgemälde?

Ein Ölgemälde benötigt eine Einrahmung, die seine Wirkung unterstützt. Ob klassisch oder modern, entscheidet das Bild selbst.

In meiner Rahmengalerie zeige ich verschiedene Rahmen direkt am Original, damit Sie die Wirkung vergleichen können.

Fazit: Der passende Rahmen ergibt sich immer aus dem Zusammenspiel von Gemälde, Raum und persönlichem Geschmack.

Was sollte ich beim Aufhängen meiner Bilder beachten?

Finden Sie den passenden Ort für Ihre Bilder!

Große Bilder benö­tigen mehr Raum als kleine. Wählen Sie für Ihr großes Kunst­werk vor­zugs­weise eine große Wand­fläche wie die z. B. hinter einer großen Couch. Kleine Bilder kom­men auch gut in enge­ren Räu­men zur Geltung.

Auch der Hintergrund spielt eine Rol­le bei der Aus­wahl und kann die Wir­kung von Bil­dern beein­flussen. Ein­farbig ge­strichene Wände setzen Ihr Motiv vorteil­haft in Szene. Bei mehr­farbig oder gemus­terten „unruhigen“ Wän­den können Passe­partouts, deren Karton­fläche das Bild einrahmt und so eine beruhi­gende Fläche zwischen Motiv und Wand schafft, Abhilfe schaffen.

Vermeiden Sie einen Ort, an dem Ihr Kunst­werk direk­tem Sonnen­licht aus­gesetzt ist, da es dort aus­bleichen könnte.

Finden Sie die richtige Art der Hängung für Ihre Bilder!

Die Art der Hängung sollte auf Ihren Ein­rich­tungs­stil ab­ge­stimmt sein. Eine streng geo­me­trische Hän­gung spiegelt einen klaren, mo­dernen Ein­richtungs­stil wider. Da­gegen zu einem indi­vidu­ellen und kreat­iven Ein­richtungs­stil passt sicher gut eine lockere Hän­gung wie u.a. die Petersburger Hängung.

 

Einige Hängungen im Über­blick:

Die Kantenhängung

Die Rahmen werden je­weils an einer zu­vor fest­geleg­ten Ober- oder Unter­kante aus­gerichtet. Diese fest­gelegte Linie soll­te sich über die ge­samte Wand ziehen. Es kön­nen große oder kleine For­mate ver­wendet werden, je unter­schied­licher die Größen umso interessanter.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Kantenhängung
Kantenhängung

Die Reihenhängung

Die Rahmen sollten bei der klas­sischen Reihen­hän­gung eine iden­tische Größe haben und auch im Stil zu­einander passen.

Bei der lockeren Variante der Reihen­hän­gung können auch unter­schied­lich große Rah­men ge­wählt werden, sollten je­doch auch hier in Stil und Far­be zuein­ander passen.

Die Reihenhängung setzt eine strenge Aus­führung voraus. Des­wegen plat­zieren Sie die Bilder auf gleicher Höhe und mit jeweils gleichen Ab­ständen zuein­ander. Die hori­zontal an­geord­nete Reihe wirkt auch in Räu­men mit gerin­ger Decken­höhe. Mög­lich ist auch die verti­kale Hän­gung, je nach Platz auf Ihrer Wand.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Reihenhängung
Reihenhängung

Die lockere Reihenhängung

In der lockeren Variante der Reihen­hän­gung plat­zieren Sie unter­schied­lich große Bilder in einer Reihe und richten sie unter­ein­ander am Mittel­punkt der Bilder aus. Auch hier ist die Hän­gung hori­zontal oder ver­tikal an der Wand mög­lich, je nach vor­han­denem Platz an Ihrer Wand.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Lockere Reihenhängung
Lockere Reihenhängung

Die Petersburger Hängung

Bei dieser Hängung können Mot­ive eng an­ein­ander auf der Wand plat­ziert werden. Auch wenn es sich hier um „geord­netes Chaos“ han­delt, gibt es ein verbin­den­des Element, das die Bilder­anord­nung zusam­menhält: dieses kann das Thema der Bilder, die Rahmen­art, die Passe­par­touts oder ähn­liche Formate sein.

Die Petersburger Hängung oder auch Salon­hängung ge­nannt geht auf die Art der Hän­gung von Kunst­werken in der Eremitage in Sankt Peters­burg zurück. Dort wurden die Gemäl­de eng neben­einan­der und über­einan­der, teil­weise bis zur Decke hoch gehängt. Auch wenn dort die Fülle der Gemäl­de auf ersten Blick einen un­geord­neten Eindruck machen, wird man aber bei ge­nauem Hin­sehen er­kennen, dass die Zu­sam­men­stel­lung der Bilder einem kon­se­quenten und durch­gängigen Schema folgt.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Petersburger Hängung
Petersburger Hängung

Die Rasterhängung

Für die Rasterhängung sollten alle Bilder in der Hän­gung das gleiche For­mat haben, egal ob qua­dratisch, hoch­kant oder quer. Mindes­tens 4 Bilder werden be­nötigt, um ein Raster zu bilden. Um eine aus­geglich­ene Hän­gung zu erreichen, muss es sich, egal wie viele Bilder ge­hängt werden, um eine ge­rade An­zahl von Bil­dern handeln. Alle Bilder werden in gleichen Ab­ständen zu­einander an die Wand gehängt.

Diese strenge geo­metrische Ausr­ichtung, die an großen aber auch kleinen Wän­den sauber und auf­geräumt wirkt, kann mit vielen klei­nen Motiven um­gesetzt werden, aber natür­lich auch mit wenigen großen Motiven.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Rasterhängung
Rasterhängung

Die Inside the lines Hängung

Diese lockere Hänge­variante ist ideal geeig­net für viele in Rah­men und Motiv unter­schied­lichen und wo­möglich auch klein­tei­ligen Bildern. Die Bilder wer­den ohne ein­heit­liche Ab­stände an der Wand befestigt.

Das verbindende Element bei dieser Hän­gung ist die ima­ginäre geo­metrische Form, inner­halb der die Bilder an­geord­net werden. Hier kann es sich um einen Kreis, eine Raute, ein Drei­eck oder andere Formen handeln.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Inside the lines
Inside the lines

Die Blockhängung

Auch wenn bei der Block­hängung die Bil­der wie bei der Raster­hän­gung im Recht­eck oder Quadrat an­geord­net werden, be­steht die ge­samte Hän­gung hier aber aus vielen unter­schied­lich großen Bil­dern - ähnl­ich wie bei der Inside the line Hän­gung. Die Bilder werden so an­geord­net, dass die Außen­kanten des Gesamt­bildes bündig - im Block - stehen. Die klaren Kon­turen las­sen so ein har­monisches Gesamt­bild ent­stehen und dies trotz der unter­schied­lichen Arten von Bilder­rahmen und der Bild­ab­stände, die nicht zwangs­läufig gleich sein müssen.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Blockhängung
Blockhängung

Die Einzelhängung

Ihr Kunstwerk kommt besonders gut zur Geltung, wenn die Mitte des Bildes auf Augen­höhe eines stehen­den Bet­rachters liegt. Das gilt für kleine und große Formate gleicher­maßen. Posi­tionieren Sie die Bild­mitte ca. 1,50 bis 1,60 m über dem Boden.

Eine geänderte Höhen­positio­nierung Ihres Bildes kann sich er­geben, wenn Sie Ihre Bil­der sitzend z. B. vom Sofa aus betrachten werden.

Um eine harmonische Hän­gung im Raum zu erreichen, sollten Sie sich bei der Posi­tionie­ung Ihres Kunst­werkes an Bezugs­linien im Raum orien­tieren. Das kön­nen Linien wie die von Tür­rahmen, Mö­beln oder Fensterkanten sein.

 

Wo und wie auch immer Sie Ihre Kunst­werke hän­gen möch­ten: Der Ort und die Art der Hän­gung sind Fak­toren, die die Aus­wahl von Bilder­rahmen, Passe­partouts und Bilder­glas beeinf­lussen. Be­sprechen Sie Ihre Wün­sche mit Ihrem Fachhändler.

Rahmen & Bild Barbara Klein, Einzelhängung
Einzelhängung