Günter Burr

Günter Burr wurde 1943 in Würzburg als Sohn des Kunstschlossermeisters Johannes Christian Burr geboren. Sein Vater war es, der ihn mit dem künstlerischen Handwerk vertraut machte. Die erste professionelle Förderung und Ausbildung erhielt er bei Professor Büchel in Würzburg.1964 begann er eine Ausbildung im Atelier des Kokoschka-Schülers Dieter Lukas-Larsen in Düsseldorf, wo er sich in ein intensives Studium der klassische Öl- und Aquarellmalerei vertiefte.

Günter Burr malt mit Vorliebe fränkische Landschaften, in denen trotz des deutlich impressionistischen Einschlags die Romantik der Landstriche, Städtchen und Dörfer lebendig bleibt. Im Gebrauch malerischer Ausdrucksmittel und Techniken zeugen Burrs Gemälde von einer eindrucksvollen Vielseitigkeit.

 

 

 

 

So reicht das Spektrum von konservativer Ölmalerei mit gegenständlichen Motiven über abstrakte Darstellungen. Gekonnt erstellt er luftig weiche Aquarelle genauso wie ausgefallene Collagen unter Verwendung unkonventioneller Materialien und Air-Brush-Techniken. In den letzten Jahren entstehen immer mehr Abstraktionen mit eruptivem Charakter. Nach Auffassung des Malers müssen sich die Kompositionen trotz aller Emotionen in der Darstellung immer als positiv stimulierende Begleiter der Menschen in deren Wohn- oder Lebensumfeld eignen. Deswegen verzichtet Burr in seinen Gemälden auf aufreizende Provokationen.

Nachdem er von 1969 an ein eigenes Atelier in Karlstadt am Main betrieb, arbeitet und lebt Günter Burr seit 1980 in seiner fränkischen Heimat.